Das bekannteste Schweizer Flugzeugwerk ist mit Sicherheit Pilatus- Aircraft in Stans (NW). Seit der Entstehung 1939 konzentrierte sich der Schweizer Flugzeugbauer vor allem auf die Konstruktion und den Bau von einmotorigen Schul- und Transportflugzeugen. Seit dem legendären PC-6 Porter ist der Name Pilatus weltbekannt und die verschiedensten Flugzeuge Made in Stans fliegen heute in aller Welt.

Der erste grosse Wurf, der auch international Beachtung fand, war der Pilatus Porter. In den ersten Versionen war die in den späten Fünfziger Jahren entworfene Maschine mit einem Lycoming Kolbenmotor ausgerüstet; später verwendete man jedoch Propeller-Turbinen.

Der PC-7 wurde als kostengünstiges Schul- und Trainingsflugzeug entworfen und aus dem P-3 entwickelt. Im Grunde handelt es sich um eine modernisierte Ausführung der kolbengetriebenen P-3. Bereits 1966 flog ein mit einer Pratt & Whitney PT6A-Turbine umgerüstete Maschine, welche damals noch als P-3B bezeichnet wurde.

Das Schulflugzeug PC-9 ähnelt ihrem Vorgänger, dem PC-7, zwar, ist aber eine Neukonstruktion. Neben einem bedeutend stärkeren Triebwerk verfügt der PC-9 vor allem über ein in der Höhe abgestuftes Cockpit und ein neues Flügelprofil.

Mit dem Mehrzeckflugzeug PC-12 schaffte sich Pilatus auch auf dem zivilen Markt ein Standbein. Das einmotorige Flugzeug ist für den Einsatz als Geschäftsreise-, Zubringer-, Transport- und Fracht- sowie als Überwachungsflugzeug vorgesehen.

Der PC-21 ist ein vollständig neu entwickeltes Flugzeug, welches für ein weit grösseres Spektrum an Trainingseinsätzen ausgelegt ist, als dies bisher möglich war.